Die Spendenkampagne für den Erhalt linker Zentren in Hamburg geht in die zweite Runde

Frontansicht verschiedener linker Zentren

Der Spendenaufruf linker Zentren in Hamburg, an dem wir ja bereits das letzte mal beteiligt waren, geht in die zweite Runde. Ihr könnt entweder per Überweisung oder Online via betterplace spenden. Mehr dazu findet ihr am Ende des Aufrufs!


Die erste Runde der Zentren-Spendenkampagne ist super gelaufen und konnte bisher alle zum Überleben notwendige Einnahmen der letzten Monate, die Corona-bedingt ausgefallen sind, ausgleichen. Vielen Dank dafür an alle Spender*innen! Ihr habt mit euren Spenden dazu beigetragen, dass wichtige linke, kulturelle Projekte und Infrastruktur gesichert werden konnte.

Da es momentan nicht danach aussieht, dass Corona und damit verbundenen Einschränkungen vorbei sind, rufen wir erneut dazu auf, der Kampagne zu spenden. Auch wenn wir wie auch schon in den letzten Monaten andere kreative Ideen entwickelt haben, um Geld zu generieren, wird weiterhin darüber hinaus Geld benötigt. Die gespendeten Gelder werden monatlich anteilig nach dem akuten Bedarf an die Zentren ausgezahlt.

Falls ihr von der Kampagne bisher noch nichts gehört habt, hier erfahrt ihr mehr:

10 linke selbstverwaltete Zentren in und um Hamburg sammeln Spenden um je nach Bedarf ihre verbindlichen Ausgaben trotz Corona-Maßnahmen zahlen zu können. Damit die Vielfalt linker Räume erhalten bleibt, benötigen wir weiterhin Spenden.

Wir sind ein Zusammenschluss linker Zentren in Hamburg und Umgebung. Uns alle eint, dass wir selbstverwaltete Räume gestalten, in denen ein freies und selbstbestimmtes Leben, unabhängig von Leistung, Profit und Konkurrenz, möglich ist. Wir kommen aus unterschiedlichsten Kontexten & Hintergründen und haben darum in unserer Arbeit die unterschiedlichsten Schwerpunkte gesetzt:

Archive, Bibliotheken, Café, Bildungsstätten, offene Werkstätten, Umsonstladen, Kunstgalerie, Stadtteiltreffpunkt, Veranstaltungslocation, Küche für Alle, Selbsthilfewerkstätten. Es geht uns nicht darum Profit zu erwirtschaften, sondern ein solidarisches Zusammenleben für Alle aufzubauen.

Diese vielfältigen Projekte stellen wir in ehrenamtlicher Arbeit auf die Beine. Wir alle wollen weiter emanzipatorische Kämpfe führen und unterstützen können.

Statt individuelle Aufrufe und Kampagnen zu starten, setzen wir auf Solidarität. Wir haben uns zusammengeschlossen und wollen einander unterstützen, unabhängig davon, wie sehr wir als individuelle Projekte von den Auswirkungen der Corona-Maßnahmen betroffen oder gar bedroht sind. Wir sehen die Pluralität linker Projekte in Hamburg und Umgebung – bei allen Widersprüchen und Differenzen, die es gibt und auch weiterhin geben wird – als eine der großen Stärken der hiesigen Kultur- und Politszene. Damit diese Vielfalt uns auch weiterhin erhalten bleibt, wollen wir nicht alleine, sondern gemeinsam kämpfen.

Die Zentren decken mit den Spenden ihre verbindlichen Ausgaben. Die eingenommenen Spenden werden prozentual an Projekte, die aktuell in ihrer Existenz bedroht sind, verteilt.

Da die Entwicklungen der nächsten Monate nur schwer vorherzusehen sind, wird sich der Bedarf von Monat zu Monat ändern und tendenziell größer werden.

 

Die Spenden kommen nach Bedarf zugute:

  • Antifaschistische Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh, Buchholz
  • Café Knallhart
  • Centro Sociale
  • Incito – Bücher, Bildung, Barrikaden
  • Infocafé Anna & Arthur, Lüneburg
  • Infoladen Schwarzmarkt
  • Infoladen Wilhelmsburg
  • Libertäres Kultur und AktionsZentrum ev Schwarze Katze
  • Sauerkrautfabrik
  • Viertelzimmer

Kontonummer:
Wohn- und Ferienheim Heideruh e.V.

Postbank (BIC  PBNKDEFF200) IBAN DE54 2001 0020 0254 0242 04

Verwendungszweck: Zentren

Dem Finanzamt reichen die Kontoauszüge als Spendenbescheinigungen bis 200 €. Höhere Spenden: Bitte Adresse im Verwendungsfeld angeben.

Alternativ könnt ihr auch über betterplace spenden.